CPU+Mainboard-FAQ >> 12. Montage


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0. Inhaltsangabe
1. Über diese FAQ
2. Mainboards
3. CPUs
4. CPU-Kühlung
5. Schnittstellen
6. IRQs
7. BIOS
8. RAM
9. Übertakten
10. Fehlersuche
11. Treiber
12. Montage
 12.1 Grundlagen
 12.2 Wie wird e...
 12.3 Montage/De...
13. Links
14. Schlusswort

Anhang: 2 Grafikkarten im PC


12. Montage

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Bevor ein Mainboard überhaupt in ein Gehäuse eingebaut werden kann, muss man es bekanntlich aus der Verpackung nehmen - was durchaus zum Problem werden kann. Viele sind sich nicht bewusst, was beim unachtsamen Hantieren mit elektronischen Bauteilen passieren kann. Das Hauptproblem liegt in der statischen Aufladung einer Person, die beim Kontakt mit einem leitenden Bauteil eine elektrische Ladung an das Bauteil abgibt - und es somit im schlimmsten Fall zerstören kann. Besonders gefährlich ist dies bei Produkten mit offen liegenden Leiterbahnen- oder Pins, wie Mainboards, CPU´s, Speichermodulen oder den offen liegenden Platinen an der Unterseite von diversen Laufwerken.

Soweit die Theorie. In der Praxis ist das häufig alles halb so wild; trotzdem sollte man auf eine halbwegs antistatische Arbeitsweise achten. Also: Schuhe mit dicken Gummi-Sohlen ausziehen, möglichst wenig Kleidungsteile übereinander anziehen (weil Reibung statische Aufladung bewirkt; Rollis aus Polyester sind die Stromerzeuger schlechthin). Vor dem Auspacken der Bauteile aus der (hoffentlich vorhandenen) Antistatikhülle sollte man eine geerdete, möglichst unlackierte, metallische Stelle im Haus anfassen, wie etwa einen Heizkörper. So können die überschüssigen Ladungen abfließen und man kann anfangen zu arbeiten. Nach der Erdung sollte man natürlich nicht wieder 20m zurücklegen müssen, denn durch Teppichböden etc. lädt man sich wieder auf. Grundsätzlich schadet es auch nicht, die verwendeten Bauteile möglichst an den Kanten und nicht auf den Leiterbahnen anzufassen.

Beim Einbau braucht man grundsätzlich keine Gewalt anzuwenden, lediglich Speichermodule (Kap. 12.3.3) und Kühler (Kap. 12.3.2) bereiten beim Einbau häufig etwas mehr Probleme. Alle anderen Bauteile sollten sich relativ leicht einbauen lassen. Also: Wenn etwas hakt sollte man nachschauen, _wo_ es hakt und nicht immer weiter Druck ausüben. Eine weitere beliebte Fehlerquelle sind die Anschlüsse für Flachbandkabel wie IDE- und Floppy-Steckplätze. Hier gibt es 2 Möglichkeiten, den Stecker aufzustecken. Oft hilft ein Blick ins Handbuch oder auf das Mainboard selber: wichtig ist die Stelle am Steckplatz, wo die Leiterbahn 1 liegt. Sie ist häufig mit einer kleinen "1" schräg über dem Steckplatz gekennzeichnet. Auf der Seite, wo die 1 steht, muss die mit rot gekennzeichnete Leiterbahn des Flachbandkabels liegen. Ausserdem haben die Floppykabel mehrere Abgriffe. Dir Abgriffe vor der Kabeldrehung sorgen dafür, dass angeschlossene Geräte automatisch zu Laufwerk "B:" werden, die Abgriffe hinter der Drehung (also am Kabelende) erzeugen ein Laufwerk "A:", was i.d.R. korrekt sein sollte. Wer verpolungssichere Kabel verwendet, die eine kleine Plastiknase am Stecker besitzen damit sie nur in einer Richtung eingesetzt werden können, erspart sich natürlich die Blicke ins Handbuch und auf das Board. 80-polige ATA/66, ATA/100 und ATA/133 Kabel sind i.d.R. genau so ausgeführt; hier ist lediglich zu beachten, dass der blaue Stecker des Flachbandkabels auf das Mainboard (oder auf den Controller) kommt und der schwarze Stecker an das Gerät angeschlossen wird.



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